Thursday, 10. november 2011 4 10 /11 /Nov. /2011 16:55

 

Und er würde auf der Rheinkultur für tausende Jugendliche spielen, statt für einige wenige Klassik-Freunde in einem überteuerten, subventionierten Festspielhaus.

 

Da gibt es in der Bonner Rheinaue seit fast 30 Jahren ein Rock-Festival, welches hunderttausende Jugendlicher anlockt und sich auch diejenigen leisten können, die keine 100 Euro für Marktübliche Festival-Preise zur Verfügung haben. Für dieses Erlebnis hat die Stadt Bonn 2011 pro Besucher 61 Cent (80.000,-Euro) springen lassen. Alleine die Anfahrt vom Bonner Hauptbahnhof hat den Stadtwerken allerdings 2,50-Euro pro Fahrkarte und Besucher in die Kassen gespült.

   

So gaben die bisherigen Veranstalter der Rheinkultur auf ihrer Pressekonferenz am Mittwoch dieser Woche zu Protokoll:

Zwar gebe es immer wieder positive Bekundungen. "Konkrete Handlungen und Verbesserungen sind hingegen äußerst rar gesät", so Schmidt. Mitgesellschafter und Veranstalter Ernst-Ludwig Hartz findet es "bezeichnend und eher traurig, welchen Stellenwert die freie Kultur in Bonn hat." Martin Nötzel: "50 Millionen Euro gibt Bonn pro Jahr für die Kultur aus. 95 Prozent landen in Veranstaltungen, die gerademal fünf Prozent der Bonner interessieren." „

 

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=961985&tw=1

 

Nicht nur, dass die letzte Bauruine noch nicht bezahlt ist (WCCB) und der Stadt ein Nothaushalt droht, die Stadtoberen wollen das neue Millionengrab (Festspielhaus) auch noch dort ausheben, wo (früher) die Rheinkultur statt fand. Zynischer kann Lobbyismus kaum sein.

von felixwernerludwig
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  • @Felix_W_Ludwig
  • „sie hätten hören sollen ... dann wäre ihnen Leid und Schaden erspart geblieben.“ Apg27,9-44
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