Artikel teilen! Ich mache Revolution! Entweder in meiner Badewanne oder auf dem Klo.: Wie die Frankfurter Rundschau heute berichtet, hat gestern ein Schüler ...
Wie die Frankfurter Rundschau heute berichtet,
hat gestern ein Schüler auf Facebook angekündigt, eine „Revolution“ machen zu wollen.
„Der 18-Jährige hatte, so die Polizei, über das soziale Netzwerk Facebook angekündigt, eine Revolution machen zu wollen. Ein Schüler bekam dies mit und wandte sich an seinen Klassenlehrer. Die
Schulleitung informierte daraufhin die Polizei, die mit mehreren Dutzend Einsatzkräften schließlich nach dem Schüler fahndeten.“
So habe ich mir immer asynchrone Kriegsführung vorgestellt, mit Kanonen auf Spatzen schießen. Da schreibt ein Teenager, im Vollrausch der Hormone, irgendeinen Stuss auf Facebook zusammen und das ganze wird dann von petzenden Mitschülern und hysterischen Pädagogen an die Polizei weiter geleitet. Diese muss darauf reagieren, ihr bleibt nichts anderes übrig, als die ganze Sicherheits- Maschinerie in Gang zu setzen und dem ganzen so einen Drive zu verpassen, der bestenfalls an einen April-Scherz erinnert. Wenn den Polizeieinsatz jemand bezahlen sollte, dann eine debile Lehrerschaft, die nicht einmal zu einem klärenden Gespräch in der Lage ist.
Ich habe mich daher entschlossen, auch eine Revolution zu machen. Entweder in meiner Badewanne oder auf dem Klo. Haupsache, die Wände sind gekachelt und ich kann die ganze Sauerei anschließend wieder ordentlich aufwischen.